Millionen Nerze mussten gekeult werden

Im Jahr 2020 mussten Millionen Nerze vor allem in Dänemark gekeult werden, weil Forschende bei ihnen eine mutierte Version des Coronavirus nachgewiesen hatten. Veterinärmediziner gehen davon aus, dass das Virus vom Menschen auf die Marder übergesprungen war. Sie befürchteten, dass die Tiere wiederum Menschen mit der mutierten Version anstecken können.

Quelle: https://www.dw.com

Keulung bezeichnet das vorsorgliche Töten von Tieren, in der Regel um die Weiterverbreitung von Tierseuchen zu verhindern. Der Begriff stammt von dem Substantiv Keule ab und meint im ursprünglichen Sinne „mit der Keule niederschlagen“, auch „niederkeulen“, wurde aber später in der Tiermedizin umgedeutet.

Anmerkung: Genau so werden Nerze getötet wenn man das Fell für die Pelzindustrie verwenden möchte, was ja hier offensichtlich nicht der Fall ist.

Omikron-Durchbruchinfektionen trotz mRNA-Booster

Fallbericht in der Pharmazeutischen Zeitung vom 10.12.2021

Die Omikron-Variante von SARS-CoV-2 kann dem Immunsystem entkommen. Zwei Covid-19-Impfdosen reichen ersten Daten zufolge nicht für einen Schutz gegen den Erreger aus, drei offenbar auch nicht, wie ein Fallbericht von deutschen Reisenden in Südafrika jetzt andeutet. Beruhigend: Die Erkrankungen verlaufen bei dreifach Geimpften mild.

Noch ist es zu früh, um eine zuverlässige Risikoabschätzung machen zu können, die mit dem Auftreten der neuen besorgniserregenden SARS-CoV-2-Variante Omikron assoziiert sind. Allerdings scheinen sich erste Befürchtungen, die indirekt aus den bekannten Strukturdaten des Spike-Proteins abgeleitet wurden, zu bestätigen. Eine dieser Befürchtungen bezog sich auf die Möglichkeit, dass Omikron einen etablierten Immunschutz effektiv zu unterlaufen vermag.

Ein eindrucksvolles Fallbeispiel für die Korrektheit dieser Befürchtung wurde nun von Constanze Kuhlmann von der Abteilung für Hand-, Plastische und Ästhetische Chirurgie der LMU-München, sowie von Kollegen verschiedener südafrikanischer Wissenschaftseinrichtungen im frei zugänglichen Repositorium »Social Science Research Network (SSRN)« vorab publiziert.

Sieben Durchbruckinfeltionen bei deutschen Südafrika-Besuchern

Die Wissenschaftler schildern den Fall einer Gruppe von sieben deutschen Südafrika-Reisenden. Die fünf Frauen und zwei Männer hatten alle drei Dosen eines SARS-CoV-2-Impfstoffs erhalten.

Sechs der sieben Personen waren vollständig mit Comirnaty®, dem mRNA-Impfstoff von Biontech/Pfizer, geimpft. Fünf von ihnen hatten im Oktober oder Anfang November 2021 eine dritte (Auffrischungs-)Dosis Comirnaty erhalten, und eine Person war Anfang Oktober mit einer vollen Dosis (100 µg) Spikevax® von Moderna geboostert worden. Die siebte Person war zunächst mit einer Dosis Vaxzevria® , dem Vektoimpfstoff von Astra-Zeneca, geimpft worden, gefolgt von einer Dosis Comirnaty zur Vervollständigung der Grundimmunisierung und einer Auffrischungsdosis desselben mRNA-Impfstoffs. Keiner von ihnen war in der Vergangenheit an Covid-19 erkrankt gewesen.

Vom 30. November bis zum 2. Dezember 2021 traten bei den Reisenden leichte Atemwegssymptome auf. Es wurde daraufhin auf Basis eines nasopharyngealen Abstrichs eine SARS-CoV-2-Infektionen durch einen qPCR-Test bestätigt. Zudem wurden Viren isoliert und sequenziert. Danach wurde in fünf Fällen bestätigt, dass die Infektion von der Omikron-Variante verursacht wurde. In zwei Fällen schlug die Sequenzierung fehl. Aber aufgrund ihrer sehr engen epidemiologischen Verbindung zu den anderen Fällen gehen die Wissenschaftler auch in diesen Fällen davon aus, dass sich die Patienten mit der Omikron-Variante infizierten.

Die Viruslast reichte von 1,41 x 104 bis 1,65 x 108 virale RNA-Kopien pro ml Tupfereluat, mit den höchsten Durchschnittswerten am Tag vier nach Auftreten der Symptome.

Nur relaviv mild Krankheitsverläufe

Alle Patienten dokumentierten ihre Symptome, darunter Halsschmerzen (85,7 Prozent), Müdigkeit (71,4 Prozent), Kopfschmerzen (57,14 Prozent), trockener Husten (42,9 Prozent), Druck in der Brust, Druck in den Nebenhöhlen, Schnupfen und Übelkeit (28,6 Prozent).

Im weiteren Verlauf der Infektion entwickelten alle Personen einen trockenen Husten. 85,7 Prozent verspürten einen Druck auf die Nasennebenhöhlen und 71,4 Prozent klagten über eine eine Rhinitis. Anosmie und Dysgeusie wurden nur vorübergehend bei einem Patienten beobachtet. Fieber wurde von 14,3 Prozent der Patienten angegeben.

Am Ende des Beobachtungszeitraums (Tag sieben) waren trockener Husten (100 Prozent), Schnupfen (71,4 Prozent), Halsschmerzen (57,1 Prozent) und Kurzatmigkeit (42,9 Prozent) die vorherrschenden Symptome, wobei die Schwere der Symptome allgemein abnahm. Insgesamt bezeichneten alle Patienten ihre Symptome als leicht oder mittelschwer. Keiner musste während des Beobachtungszeitraums ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Sauerstoffsättigung im Blut blieb ausnahmslos im Normalbereich.

Dies deutet darauf hin, dass eine vollständige Impfung, gefolgt von einer Auffrischungsdosis, auch im Falle einer Infektion mit Omikron immer noch einen guten Schutz gegen schwere Covid-19-Infektionen bietet. Der Beobachtungszeitraum ist jedoch kurz und schließt eine spätere Verschlechterung oder Langzeitfolgen von Covid-19 nicht aus.

Vorsicht ist das Gebot der Stunde

»Durchbruchsinfektionen gibt es sehr viele. Was wir nicht wussten ist, dass auch eine Booster-Impfung mit Biontech/Pfizer das nicht verhindert«, sagte Professor Dr. Wolfgang Preiser, der Seniorautor der Publikation dem »Tagesspiegel«. »Das darf man natürlich nicht falsch verstehen, dass die Impfung nicht helfe. Im Gegenteil: Das zeigt nur, dass auch die bestmögliche Impfung offensichtlich nicht ausreicht, um eine Infektion zu verhindern – was wir ja schon geahnt haben«, mahnt Preiser zugleich.

Biontech und Pfizer arbeiten an einem an Omikron angepassten Impfstoff. Es ist aber noch nicht sicher, ob er tatsächlich benötigt wird. Bis zur Verfügbarkeit eines etwaigen angepassten Impfstoffs sei die Booster-Impfung das einzige, das gegen Omikron helfe, sagte Preiser gegenüber dem Tagesspiegel. »Aber man muss sich bewusst sein, dass auch eine Booster-Impfung eine Infektion nicht zu 100 Prozent verhindert. Sprich: Man muss Vorsichtsmaßnahmen weiterhin einhalten.«

Modellrechnung des RKI

Das RKI veröffentlichte am 2.12.2021 einen Flyer mit dem Titel:

Ein hoher Anteil Geimpfter unter den COVID-19-Patientinnen und -Patienten im Krankenhaus bedeutet nicht, dass die Impfung nicht wirkt.
Warum ist das so?

Ich nehme an, dass die hinterlegten Parameter fundiert sind.
Betrachten wir jedoch die Anzahl Geimpfter, welche im infisziert oder Krankenhaus sind, so haben wir bei den Geimpften die gleichen Zahlen oder sogar eine Steigerung (nicht prozentual, sondern absolut).

Vergessen wird jedoch der Anteil der Herdenimunität, welche sich im Gegensatz zu der aktuellen Meinung auch ohne Impfung entwickelt. Diese Spalte vermisse ich bei dieser Betrachtung.

Woher kommt die Omikron-Variante?

Auf einer Pressekonferenz des südafrikanischen Gesundheitsministeriums am 24.11.2021 wurde über die Identifizierung einer neuartigen SARS-CoV-2 Variante berichtet.

Phylogenetische Untersuchungen zeigen, dass die Omikron-Variante unabhängig von der derzeit dominierenden Delta-Variante entstanden ist.

Das ECDC hält eine Immunevasion von Omikron für sehr wahrscheinlich. – Das heisst soviel, wie dass das Virus sich in eine neue Variante flüchtet, weil es dem Imunsystem des Wirts entgehen will.

Genaueres finden Sie im Bericht des RKI vom 2.12.2021.

Nur bleibt die Frage: Wenn es eine unabhängige Variante ist kann es ja keine Fluchtvariante sein.
Woher kommt sie?

BAG: Seit Impfbeginn kaum Todesfälle von Geimpften registriert

Swissinfo.ch meldet am 6.12.2021:

Seit Impfbeginn im vergangenen Dezember bis Ende August dieses Jahres wurden in dem Meldesystem, an dem 20 Schweizer Spitäler teilnehmen, 5928 Hospitalisierungen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung registriert, wie das BAG am Montag mitteilte. Von diesen Patienten starben 495.

Von diesen 495 waren 437 ungeimft und ergo 58 geimpt.

Gerne hätte ich diese Zahlen auf die Schnelle auf der Seite des BAG verifiziert. Leider aber nichts gefunden.

Was kostet die Impfung?

Die Impung ist gratis, sie wird vom Staat bezahlt.

Was heisst das?

Im Spiegel vom 2.12.2021 steht:

Derzeit werden für eine Dosis Biontech 19,50 Euro fällig. Eine Dosis des Moderna-Impfstoffs kostet etwa 21,50 Euro.

Was heisst das ?

Bisher haben sich in der Schweiz knapp 6 Millionen Personen impfen lassen, der Grossteil bereits 2 mal.

Nehmen wir an, dass der Impfstoff auch in der Schweiz zu ähnlichnen Preisen (also rund Fr. 20.–) verfügbar war und weiterhin ist, so können wir folgende Rechnung machen:

  1. Impfung: 6’000’000 x 20 = 120’000’000
  2. Impfung: 6’000’000 x 20 = 120’000’000
  3. Impfung: 6’000’000 x 20 = 120’000’000

Daraus resultieren Kosten für dem Impfstoff alleine von Fr. 360’000’000.
Rechnen wir noch die Kosten für die Behandlung und die Impfkampagnen dazu, landen wir in der Region von Fr. 800 Millionen innerhalb eines Jahres.

IFFIm

International Finance Facility for Immunisation


Internationale Finanzierungsfazilität für Impfungen

Die erste IFF ist die “International Finance Facility for Immunisation” (IFFIm), die 2006 von Frankreich, Großbritannien und anderen europäischen Ländern ins Leben gerufen wurde. “IFFIm wurde als Wohltätigkeitsorganisation bei der Charity Commission für England und Wales gegründet und ist in England registriert und Wales als Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit der Nummer 5857343 und als Wohltätigkeitsorganisation mit der Nummer 1115413” ohne Stammkapital auf unbestimmte Zeit gemäß dem Companies Act 1985. IFFIm wurde ins Leben gerufen, um die Verfügbarkeit und Vorhersehbarkeit von Mitteln für Impfungen in Programmen für über 70 der ärmsten Länder der Welt rasch zu beschleunigen. „Durch seine Anleiheemissionen wandelt IFFlm langfristige Staatszusagen in sofort verfügbare Barmittel um.“
Quelle: Wikipedia.org
https://iffim.org/

Finanzierung

Die Spender der IFFIm haben gemeinsam zugesagt mehr als 6,5 Milliarden US-Dollar an die IFFIm zu zahlen.

Daneben veräussert die IFFIm auch Bonds an Privatanleger.

IFFIm verkauft Anleihen – offiziell Vaccine Bonds genannt – auf den Kapitalmärkten, um Mittel für die GAVI Alliance zu sammeln, eine öffentlich-private Partnerschaft, die sich dafür einsetzt, das Leben von Kindern zu retten und die Gesundheit der Menschen zu schützen, indem sie den Zugang zu Impfungen in Entwicklungsländern verbessert. 2008 stellte die Daiwa Securities Group in einem Paket einige der Kapitalmarktfonds zur Verfügung.

Vernetzung

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